Aus zwei kleineren Bierzelten wird wieder ein großes
Aus zwei wird wieder eins: Bereits nach einem Jahr wirft die Stadt ihr Konzept für das Schanzer Herbstfest über den Haufen und lässt die Brauereien statt zwei kleineren Festzelten nur mehr ein großes mit Galerie aufstellen. Der Ausschuss für Sport, Veranstaltungen und Freizeit stimmte einstimmig für den Abbruch des Testlaufs, der eigentlich über zwei Jahre gehen sollte.
Das zweite Zelt war aber bei der Premiere beim Getränkeausstoß deutlich hinter dem Anstichzelt zurückgeblieben. Man schenkte nur gut die Hälfte der Getränke aus. Aus diesem Grund wollten die Brauereien Nordbräu und Herrnbräu vom Kulturamt eine sofortige Reaktion. Die gibt es nun, indem ein einzelnes großes Zelt mit Galerie für insgesamt 5000 Leute aufgestellt wird. Das neue Konzept soll nun über fünf Jahre laufen.
Ein gewisses Risiko sei durchaus dabei, sagte Kulturreferent Gabriel Engert. "Es liegt aber eher bei den Wirten. Die müssen große Investitionen auf sich nehmen für das neue Zelt." Beim Herbstfest wird wohl die Familie Lanzl zum Zug kommen. Engert erinnerte daran, dass die Stadt den Vertrag mit den Brauereien schließt, die dann selbst über den Festwirt bestimmen. "Klar ist der Familie Lanzl da in Aussicht gestellt worden, dass sie das für fünf Jahren machen kann. Sie muss ja investieren und das Zelt aufbauen", so Engert.
"Ich bin guter Dinge, dass das Fest mit der neuerlichen Veränderung noch attraktiver wird", sagte Engert. Durch die Größe des Zeltes gebe es nun auch mehr Bereiche, wo die Festbesucher in Ruhe zusammensitzen könnten, während sich vor allem die jüngeren Gäste bei lauter Musik vor der Bühne vergnügen.
Zum großen Zelt mit Galerie kommt in diesem Jahr noch ein Weinzelt hinzu, das im Eingangsbereich platziert wird und länger ausschenken darf.


